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Medizinische Versorgung in Brandenburg ohne ausländische Kolleginnen und Kollegen nicht vorstellbar

Potsdam (22.01.2024) – „Ohne ausländische Ärztinnen und Ärzte wäre eine flächendeckende medizinische Versorgung in Brandenburg nicht mehr möglich“. Dies betonte der Präsident der Landesärztekammer Brandenburg, Dipl. Med. Frank-Ullrich Schulz, am Montag in Potsdam.

Aktuell hätten 17,8 Prozent der in Brandenburg tätigen Ärztinnen und Ärzte eine ausländische Staatsbürgerschaft. „Unsere ausländischen Kolleginnen und Kollegen sind zu einem unverzichtbaren Bestandteil in der Gesundheitsversorgung in Brandenburg geworden, ebenso wie in vielen anderen Regionen Deutschlands.“

Die neue Sprache, unser zum Teil kompliziertes Rechtssystem sowie die sich oftmals unterscheidende Kultur seien zwar anfangs Herausforderungen, und auch die Anforderungen an die Qualifikationsnachweise - zu Recht - hoch. Doch in der Regel überwinden die ausländischen Ärztinnen und Ärzte diese Hürden erfolgreich und werden dann effektiv in der Gesundheitsversorgung in Brandenburg tätig.

„Dabei ist es besonders wichtig, den ausländischen Kolleginnen und Kollegen aufgeschlossen und vorurteilsfrei entgegenzukommen und eine Kultur des Pluralismus, der Toleranz und Kompromissfähigkeit zu leben und sich dabei Tendenzen entgegenzustellen, die solche demokratischen und freiheitlichen Prinzipien missachten.“

Schulz schließt sich damit dem Statement des Präsidenten der Bundesärztekammer Dr. Klaus Reinhardt vom vergangenen Donnerstag an, mit dem Reinhardt hervorhob, dass die deutsche Ärzteschaft alle extremistischen politischen Bestrebungen verurteile und sich zu einer demokratisch-freiheitlichen Diskussionskultur bekenne.

Pressekontakt

Elmar Esser
Öffentlichkeitsarbeit