Zum 31. Dezember 2024 waren in Brandenburger Arztpraxen 550 MFA-Ausbildungsverträge registriert – ein deutlicher Anstieg gegenüber 417 im Jahr 2020. Ein Erfolg, der zeigt: Die wohnortnahen Ausbildungsmöglichkeiten bieten jungen Menschen eine attraktive berufliche Perspektive und stärken gleichzeitig die ambulante medizinische Versorgung.
Vielseitige Ausbildung mit Zukunft
„Medizinische Fachangestellte sind das Herzstück jeder Praxis – sie organisieren Abläufe, assistieren bei Behandlungen und sind die ersten Ansprechpartner für Patientinnen und Patienten“, erklärt Dipl.-Med. Frank-Ullrich Schulz, Präsident der LÄKB. „Damit dieser wichtige Beruf attraktiv bleibt, setzen wir auf eine moderne und praxisnahe Ausbildung sowie auf langfristige Entwicklungsmöglichkeiten.“
Die dreijährige duale Ausbildung vermittelt fundierte medizinische Kenntnisse, organisatorische Fähigkeiten und wichtige soziale Kompetenzen. Nach dem Abschluss stehen zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten offen – von der Fachassistenz bis hin zu leitenden Positionen in der Praxisorganisation.
„In Zeiten des Fachkräftemangels wird es immer schwieriger, qualifizierte MFA für unsere Praxen zu finden. Die Antwort darauf kann nur sein, die MFA selbst in unseren Praxen auszubilden. Denn wir sind attraktive und facettenreiche Arbeitgeber, die qualifizierte Fachkräfte frühzeitig an den ambulanten Bereich binden“, betont Dr. Stefan Roßbach-Kurschat, stellvertretender Vorsitzender der KVBB.
Die LÄKB hat auf ihrer Website eine Online-Jobbörse eingerichtet. Hier können Ärztinnen und Ärzte freie Arbeitsstellen eintragen. Ebenso können sich potentielle Auszubildende auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle bzw. Fachkräfte auf der Suche nach einer Arbeitsstelle registrieren.