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Erfolg: Erste „Gesundheitspolitische Gesprächsrunde“

Ärzteschaft sollte Digitalisierung mitgestalten

Die erste „Gesundheitspolitische Gesprächsrunde“ der Landesärztekammer Brandenburg am 8. November war ein großer Erfolg. Das Thema „Digitalisierung im Gesundheitswesen“ stieß auf großes Interesse. Als Referenten waren Kai-Arne Gondlach (2bAHEAD) und Holger Rostek (KVBB) geladen.

Zukunfts- und Trendforscher Kai-Arne Gondlach wagte einen Blick in die digitale Zukunft und ließ erahnen, was in zehn bis zwanzig Jahren nicht mehr nur Vision sondern was Realität sein könnte. Angefangen von Maschinen, die in der Lage sein könnten, frühzeitig Krebs zu erkennen bis hin zu der Möglichkeit, Gedanken zu lesen: Kai-Arne Gondlach und seine Kollegen vom Trendforschungsinstitut 2bAHEAD schließen diese Dinge in den kommenden Jahren nicht aus.

Holger Rostek, stellvertretender Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg, zeigte den Teilnehmern, was schon heute im Gesundheitswesen digital möglich ist. Gesundheits-Apps, Personenwaagen und Sportuhren, die einem beispielsweise sagen, ob sich die Werte des Herz-Kreislaufsystems im Normbereich bewegen oder nicht, gibt es bereits. Und sie haben viele Nutzer gefunden. Ein Grund mehr, so die Referenten, sich der voranschreitenden Digitalisierung nicht zu verwehren.

Fazit:
Die digitale Welt wird sich weiterentwickeln. Es gibt viele Fragen, auf die es Lösungen zu finden gilt. Einigkeit herrschte darüber, dass sich viele Entwicklungen darüber bestimmen werden, was die Gesellschaft selbst aus der Digitalisierung macht bzw. inwieweit sie sich selbst in den Entstehungsprozess der digitalen Welt einbringt. Offen wurde der Wunsch formuliert, dass die Ärzteschaft die Digitalisierung im Gesundheitswesen mitgestalten sollte, um nicht von der Digitalisierung (fremd-) bestimmt zu werden. Will man medizinisch Sinnvolles schaffen, müssen Fachleute mit daran arbeiten, so die Meinung der Referenten. Die Landesärztekammer Brandenburg bedankt sich bei den Teilnehmern für die spannende Diskussionsrunde.
 

Anja Zimmermann M.A.