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Pressemitteilung

Prävention ist Aufgabe von Ärztinnen und Ärzten

Potsdam, 12.06.2017. Der Bundesverband Deutscher Apothekerverbände (ABDA) hat vorgeschlagen, künftig Sprechstunden, zum Beispiel zur Rauchentwöhnung oder zum Thema Impfen, anzubieten. Vergütet werden sollen diese Beratungen zudem durch die gesetzliche Krankenversicherung (GKV).

„Präventionsberatungen sind Sache von Ärztinnen und Ärzten. Derartige Beratungen setzen ärztliches Fachwissen voraus“ so Dipl.-Med. Frank-Ullrich Schulz, Präsident der Landesärztekammer Brandenburg (LÄKB). „Präventionsgespräche gehören zudem als ärztliches Beratungsgespräch in den geschützten Bereich des Arzt-Patienten-Verhältnisses und damit vor allem in den Raum einer Arztpraxis“ so Dipl.-Med. Schulz weiter. Die qualifizierten Leistungen von Apothekerinnen und Apothekern sollen damit keineswegs in Frage gestellt werden. Diese haben jedoch einen anderen Gegenstand, sodass sie sich mit der ärztlichen Behandlung und Beratung gegenseitig sinnvoll ergänzen. Der ABDA sollte seinen Vorschlag daher kritisch überdenken.