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Verleihung 2007

Der Vorstand verleiht Herrn Dr. med. Hans-Joachim Helming die Ehrennadel der Landesärztekammer Brandenburg

Die Ehrennadel der Landesärztekammer Brandenburg wurde durch den Präsidenten der Landesärztekammer Brandenburg, Herrn Dr. Udo Wolter, an Herrn Dr. med. Hans-Joachim Helming am 17. November 2007 verliehen.

Verleihung Ehrennadel der Landesärztekammer Brandenburg an Herrn Dr. med. Hans-Joachim Helming

Die Verleihung erfolgte auf Beschluss des Vorstandes der Landesärztekammer Brandenburg vom 17. November 2007, aus Anerkennung für das ehrenamtliches Engagement für die Ärzteschaft in Brandenburg. Mit der Verleihung der Ehrennadel wurde in würdiger Form eine Urkunde überreicht. Im Anschluss der Verleihung schrieb sich Herr Dr. med. Hans-Joachim Helming in das Ehrenbuch der Landesärztekammer Brandenburg ein.

Die vom Präsidenten, Dr. med. Udo Wolter, zu Ehren Herrn Dr. med. Hans-Joachim Helming vorgetragene Laudatio hatte folgenden Wortlaut.

Sie, lieber Herr Kollege Helming, sind niedergelassener Gynäkologe in Belzig.

Seit 1990 sind Sie in den Gremien der ärztlichen Selbstverwaltung in Brandenburg ehrenamtlich tätig.
Mit der Wahlperiode 2004 bis 2010 wurden Sie hauptamtlich Vorsitzender des Vorstandes der KV Brandenburg.
Sie sind einer der Gründer der Struktur Kassenärztliche Vereinigung im Land Brandenburg, deren erste Veranstaltung am 6. April 1990 im Schloss Lindstedt in Potsdam stattfand.

Seit dieser Zeit sind Sie aktiv beim Aufbau der ärztlichen Selbstverwaltung innerhalb der Kassenärztlichen Vereinigung, aber auch im Berufsverband der Gynäkologen, im Hartmannbund und in der Kammerversammlung der LÄK Brandenburg tätig.
Seit 1994 sind Sie Vorsitzender des Vorstandes der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg, damit dienstältester Vorsitzender einer KV in Deutschland. In Ihrer ehrenamtlichen und seit 2004 hauptberuflichen Tätigkeit in der KV Brandenburg haben Sie sich stets leiten lassen von der Interessenvertretung aller ambulant tätigen Ärzte und Psychotherapeuten in Brandenburg. Aufgrund Ihrer Akribie, Ihrer großen Detailkenntnisse sowie Ihrer strategischen Ausrichtung sind Sie gegenüber den Krankenkassen, aber auch der Landespolitik, ein verlässlicher, gradliniger, aber hart in der Sache verhandelnder Partner, der kompromisslos die Interessen der ambulant tätigen Ärzte vertritt.

Sie, lieber Kollege Helming haben persönlich und in Ihrer Funktion nachhaltig Einfluss genommen auf die heutigen Strukturen der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg. Hohe Effizienz dieser Strukturen, eine kompetente personelle Besetzung der einzelnen Verwaltungsbereiche sowie vor allem der sparsame Umgang mit den von den Vertragsärzten über die Verwaltungskostenumlage zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel, sind dafür beredte Beispiele.

Anlässlich des 10. Jahrestages der KV-Gründung im April 2000 stellten Sie fest:
"Das Begreifen der Freiberuflichkeit als Chance, den Arztberuf so auszuüben, wie man sich dies individuell immer gewünscht hatte, erklärt den Enthusiasmus, das große Engagement, aber auch das finanzielle Risiko, welches die meisten Kollegen damals eingingen."

Und an anderer Stelle:
"Wir müssen nunmehr Visionen entwickeln, wie ärztliche Interessenvertretung und Gesundheitspolitik unter sich verändernden Rahmenbedingungen gestaltet werden können. Kooperation, Kommunikation, modernes Disease- und Economic-Management werden uns in Zukunft in völlig neuer Art und Weise zusammenarbeiten lassen."

Die Versorgung der Versicherten in allen Landesteilen Brandenburgs zu gewährleisten ist Ihnen ebenso wichtig wie die Defizite, und hier insbesondere die finanziellen, aber ebenso die politischen, aufzudecken, zu kritisieren und Lösungsvorschläge zu unterbreiten.
Sie haben wesentlich dazu beigetragen, die Ost-Spezifik der ambulanten medizinischen Versorgung herauszuarbeiten und die Politik dafür zu sensibilisieren. Das von Ihnen initiierte "Tabakskollegium" - ein Gremium der Ost-KVen, in dem sich die Vorsitzenden zu aktuellen und strategischen Fragen austauschen - hat sich dabei große Verdienste erworben.

Wichtig ist Ihnen der Schulterschluss mit den Gremien der Landesärztekammer Brandenburg. Sie sind Mitinitiator der gemeinsamen Vorstandssitzungen beider Körperschaften.
Sie waren Kammerversammlungsdelegierter von 1992 bis 1993 und dann wieder ab 2004 als Mitglied der Fraktion des Hartmannbundes. Sie waren 1992 bis 1993 im Ausschuss "Haushalts- und Beitragsangelegenheiten" der Ärztekammer, von 1992 bis 2000 im Ausschuss "Satzungs- und Geschäftsordnungsfragen" und seit 2004 im Ausschuss "Ambulante medizinische Versorgung" tätig.

Die Landesärztekammer Brandenburg ist Ihnen aufrichtig zu Dank für Ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit zum Wohle der Ärzteschaft in Brandenburg verpflichtet.

Cottbus, den 17. November 2007
Der Präsident