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Verleihung 2009

Ehrennadel der Landesärztekammer Brandenburg für Dr. med. Johannes Mai

Die Ehrennadel der Landesärztekammer Brandenburg wurde durch den Präsidenten der Landesärztekammer Brandenburg, Herrn Dr. Udo Wolter, an Herrn Dr. med. Johannes Mai am 7. Juli 2009 verliehen.

Verleihung Ehrennadel der Landesärztekammer Brandenburg  an Herrn Dr. med. Johannes Mai

Die Verleihung erfolgte auf Beschluss des Vorstandes der Landesärztekammer Brandenburg vom 5. Juni 2009 , in Anerkennung für Ihr ehrenamtliches Engagement für die Ärzteschaft in Brandenburg. Mit der Verleihung der Ehrennadel wurde in würdiger Form eine Urkunde überreicht. Im Anschluss der Verleihung schrieb sich Dr. med. Johannes Mai in das Ehrenbuch der Landesärztekammer Brandenburg ein.

Die vom Präsidenten, Dr. med. Udo Wolter, zu Ehren Herrn Dr. med. Johannes Mai vorgetragene Laudatio hatte folgenden Wortlaut.

Sie, lieber Herr Kollege Mai, gehörten zu den Ärzten, die bereits sehr früh nach der Wende Ihr Wissen und Können unserer neuen Landesärztekammer zur Verfügung stellten. Sie übernahmen den Prüfungsvorsitz für Rheumatologie in der Inneren Medizin am 07.05.1991 und blieben der Vorsitzende dieser Arbeitsgruppe bis zu Ihrem Ruhestand am 31.12.1999. Sie haben 7 Prüfungsgespräche durchgeführt und die Weiterbildungsbefugnisse in Brandenburg geregelt.

Die Weiterbildung in der Rheumatologie haben Sie bereits seit 1970 im damaligen Bezirk Cottbus organisiert. Sie haben versucht, Interesse für Ihren speziellen Fachbereich in der Inneren Medizin bei jungen Kolleginnen und Kollegen zu wecken, durch die Organisation von Tagungen und Gruppenhospitationen und auch durch die Ausbildung in der stationären Tätigkeit.

Zur Etablierung Ihres Fachgebietes Rheumatologie haben Sie und Ihre Mitarbeiter im September 1990 die Soziale Rheumaliga des Landes Brandenburg gegründet. Es ist Ihr erklärtes Ziel, die Rheuma-Liga als starke Hilfs- und Selbsthilfegemeinschaft für Menschen mit rheumatischen Erkrankungen und deren Angehörigen sowie für Förderer und Unterstützer der Belange rheumakranker Menschen zu entwickeln.

Es ist gelungen, von 1990 an, bis zum heutigen Tag, ein fast flächendeckendes Netz von wohnortnahen Arbeitsgemeinschaften für erwachsene Rheumakranke zu schaffen. Einige spezielle Arbeitskreise, wie der Landesarbeitskreis Fibromyalgie, der Landesarbeitskreis für seltene rheumatische Erkrankungen, und hier vor allem der Erkrankung Lupus erythematodes, die Landesarbeitskreise für Rheumatiker der unterschiedlichen Altersgruppen, aber auch die Elternkreise für Eltern mit rheumakranken Kindern und Jugendlichen sind mit Ihrer Hilfe aufgebaut worden.

Sie leiten die Rheuma-Liga Brandenburg seit 1992 als Präsident.

Drei Landesrheumapläne sind unter Ihrer aktiven Mitwirkung entstanden, die als Arbeitsgrundlage für die weitere Verbesserung der Versorgungsstrukturen dienten.

Als Präsident der Rheuma-Liga realisierten Sie viele Projekte, die vor allem im Bereich der Betreuung rheumakranker Kinder und Jugendlicher über die Landesgrenzen Anerkennung fanden. Im Sonderprojekt "Rehabilitationsmaßnahme für schulpflichtige rheumakranke Kinder und Jugendliche" werden diese aus Brandenburg, aber auch aus anderen Bundesländern, gezielt medizinisch betreut und zu ihrem Krankheitsbild geschult. Über 1.200 Kinder und Jugendliche haben in den letzten 15 Jahren diese besondere Rehabilitation erfahren. Die Gesellschaft für Rheumatologie erkannte diese Schulung an und veröffentlichte sie bundesweit.

Sie, Herr Kollege Mai, sind Arzt, aber auch Politiker. Von 1990 bis 2008 waren Sie Mitglied der Cottbuser Stadtverordnetenversammlung und hier Vorsitzender des Ausschusses für Soziales, Gleichstellung und Rechte der Minderheiten sowie als Stellvertreter des Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung tätig.

Für diese Aktivitäten und für Ihre Hilfe bei der Gestaltung der ärztlichen Selbstverwaltung ist Ihnen die Landesärztekammer Brandenburg zu großem Dank verpflichtet.

Der Vorstand der Landesärztekammer hat beschlossen, Ihnen an Ihrem 75. Geburtstag für dieses Engagement die Ehrennadel der Landesärztekammer Brandenburg zu verleihen.

Cottbus, den 07. Juli 2009
Der Präsident