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Jahresbericht

Geschäftsbericht

Vorstand und Geschäftsführung legen Rechenschaft über die Tätigkeit der Landesärztekammer Brandenburg ab.

Das Jahr 2015 brachte viele Neuerungen für die Landesärztekammer Brandenburg. In erster Linie möchte ich an dieser Stelle die Gründung der Krebsregister gGmbH als Tochtergesellschaft der Landesärztekammer im September nennen, bereits im März unterzeichneten Brandenburgs Gesundheitsministerin Diana Golze und Berlins Gesundheitssenator Mario Czaja eine Vereinbarung für ein gemeinsames Krebsregister Brandenburg Berlin.

Ärztlichen Nachwuchs für das Land Brandenburg zu finden, die Bekämpfung des Ärztemangels in unserem Bundesland sind seit längerer Zeit Themen, mit denen wir uns beschäftigen und auch zukünftig weiter beschäftigen müssen. Ein Projekt, für das wir lange gekämpft haben, ist im vergangenen Jahr Wirklichkeit geworden: die Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane ist im April in das erste Semester gestartet. Ein wichtiger Schritt, um ärztlichen Nachwuchs für unser Bundesland zu gewinnen.

Nicht zuletzt konnten 2015 unsere 12 Potsdamer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre neuen Büros in der Potsdamer Pappelallee 5 beziehen. Seit Anfang Dezember ermöglichen kurze Dienstwege nun eine noch engere Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg, mit der wir uns den Neubau teilen, sowie mit der Landes- und der Bundesregierung, die nun schneller erreichbar sind. Auch bereits Bewährtes fand Bestätigung im Jahr 2015. Der 4. Brandenburger Krebskongress war ein voller Erfolg. Ein separates Programm für Hausärztinnen und Hausärzte wurde mit großer Teilnahme honoriert.

Gesundheitspolitisch beschäftigten uns unter anderem auf dem 118. Deutschen Ärztetag in Frankfurt am Main besonders das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz, das Tarifeinheitsgesetz, die Krankenhausreform sowie das Thema ärztlich assistierter Suizid. Auch zukünftig werden wir uns diesen Dingen widmen, vieles wurde von der Politik nicht im Interesse der Ärzteschaft beschlossen und muss unbedingt weiterverfolgt werden.

Dr. Udo Wolter