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Aus der Chronik

Geschichtliches über die Ärztekammer Brandenburg

Auszug aus der Festschrift „20 Jahre Landesärztekammer Brandenburg”

1685
  • der Große Kurfürst erlässt das Preußische Medizinaledikt und setzte damit ein „Collegium Medicum“ - eine Art Medizinbehörde - ein; das Edikt wird 1725 präzisiert und verschärft durch eine feste Approbations- und Gebührenordnung, einheitliche Ausbildungs- und Prüfungsanforderungen sowie durch die Einrichtung eines Ober-Collegium medicum
1874
  • Statut für den „Verein der Ärzte der Niederlausitz“; Vorsitz hatte der Cottbuser Arzt Dr. Liersch inne; der Verein gehörte dem Deutschen Ärzte-Verein an
1882
  • gründet sich in Frankfurt/Oder der „Verein der Ärzte des Regierungsbezirkes Frankfurt/Oder“
18. November 1883
  • in der Niederlausitz gründeten Ärzte aus Cottbus, Calau, Lübbenau und anderen Städten der Umgebung die „Freie Vereinigung der Ärzte der Niederlausitz“
1887
  • die ersten Wahlen zur Kammerversammlung in Brandenburg/ Berlin fanden im November statt
1888
  • Cottbuser Ärzte gründen den „Medizinischen Verein zu Cottbus“; Schriftführer war Prof. Dr. Carl Thiem
6. Januar 1891
  • Erlass zur Bildung von Kammerausschüssen
25. November 1899
  • Erlass zur Bildung ärztlicher Ehrengerichte mit Ehrengerichtshof
Ende 1918
  • Bildung des Groß-Berliner Ärztebundes
1. April 1919
  • Sitz der Ärztekammer in die Nettelbeckstraße verlegt; Verhandlungen über die Neugliederungen der Kammerbezirke
1920
  • erste Kammerwahl nach dem Krieg; Diskussion über die Gründung separater Kammern für Berlin und für Brandenburg; der Ärzteverband der Provinz Brandenburg mit Sitz in Berlin wird zur Beratung der Ärztevereine gebildet
seit 1922
  • „Ärzteblatt der Provinz Brandenburg, Grenzmark und Pommern“ als gemeinsames Publikationsorgan von Ärzteverband und Ärztekammer
18. Juli 1924
  • Errichtung der Ärztekammern für die Provinzen Brandenburg und Grenzmark Posen-Westpreußen sowie die Stadt Berlin mit dem Sitz in Berlin
2. August 1933
  • Dr. Walter Ruppin (1885 – 1945), ein überzeugter Nationalsozialist, übernahm die Geschäfte der Provinzialstelle Brandenburg der KVD; später auch den Vorsitz im Ärzteverband und in Ärztekammer der Kurmark übertragen
März 1936
  • Dr. Franz Ideler (1883 – 1945) wird neuer Amtsleiter der Landesstelle Brandenburg der KVD; er leitet zudem die Ärztekammer Brandenburg sowie das Gauamt für Volksgesundheit.
1938/39
  • die Ärztekammer der Provinz Brandenburg und die Provinzialstelle Brandenburg der KVD wurde in „Kurmark“ bzw. „Mark Brandenburg“ umbenannt, noch vor Kriegsende zogen beide gemeinsam mit der Brandenburgischen Provinzialverwaltung nach Potsdam
1945
  • in der SBZ blieben die Grundstruktur des ambulanten Gesundheitswesens und die Niederlassungsfreiheit der Ärzte zunächst erhalten; die Ärzteschaft musste sich als Fachgruppe „Ärzte“ im neu gegründeten FDGB organisieren, hier waren auch die kassenärztlichen Verrechnungsstellen angegliedert; gegründet wurde dann eine Gewerkschaft Gesundheitswesen, die bis zum Ende der DDR bestand
1990
  • 5. Mai: In Cottbus bildete sich erstmals eine Initiativgruppe „Kammerbildung“ mit 15 Teilnehmern; bis zur Kammergründung September treffen sich aktive Brandenburger Ärzte mit Vertretern der westdeutschen Ärztekammern, Ärztekammern der DDR und dem Ministerium für Gesundheitswesen.
  • 22. Mai: Die Initiativgruppe „Kammerbildung“ mit 30 delegierten Ärzten aus dem Bezirk Cottbus tagt in Cottbus.
  • 16./ 28. Juni: Gründung der Ärztekammer Land Brandenburg e.V. in Cottbus; 41 Vertreter der Bezirke Potsdam, Frankfurt/Oder und Cottbus wählen Dr. med. Roger Kirchner zum Vorstandsvorsitzenden; Eintragung unter der laufenden Nummer 60 des Vereinsregisters des Kreisgerichts Cottbus Stadt
  • 21. Juli: Versammlung der Ärztekammer in Potsdam beschließt die Durchführung von Kammerwahlen; erste Wahl zur Kammerversammlung der LÄK Brandenburg
  • 30. August: der Minister für Gesundheitswesen der DDR, bestätigte die Ärztekammer Land Brandenburg gemäß des „Kammergesetzes“ als Körperschaft des öffentlichen Rechts
  • 29. September: Die Landesärztekammer tritt zu ihrer ersten konstituierende Sitzung in Cottbus zusammen. In der 1. Legislaturperiode von 1990 bis 1992 wird Dr. med. Roger Kirchner zum Präsidenten und Dr. med. Friedhart Federlein zum Vizepräsidenten gewählt.
  • 3. November: Die 2. Kammerversammlung beschließt einstimmig den Beitritt zur Bundesärztekammer.
  • 15. Dezember: Die Kammerversammlung verabschiedet eine neue Weiterbildungsordnung.
1991
  • 1. April: Wiederaufnahme von Facharztprüfungen nach der neuen Weiterbildungsordnung
  • 11. Juni: Die Ethikkommission der LÄK berät sich erstmalig.
  • 7. September: Der erste Vorstand der Akademie für ärztliche Fortbildung wird gewählt, damit wurde die unselbstständige Fortbildungseinrichtung der Landesärztekammer Brandenburg gegründet.
1992
  • 4. April: Die Kammerversammlung hält ihre konstituierende Sitzung zur 2. Legislaturperiode 1992-1996 ab. Zum Präsidenten wird Dr. med. Roger Kirchner gewählt, Vizepräsident wird Dr. med. Udo Wolter.
  • September: Die Kammerversammlung stimmt für den Verbleib der Geschäftsstelle in Cottbus.
1993
  • März: erster Fortbildungskongress der LÄK in Potsdam
  • 5. Mai: Deutscher Ärztetag in Dresden. Dr. Klaus-Dieter Müller präsentiert das Forschungsprojekt „Ärztliches Handeln und politische Verfolgung von Ärzten in der SBZ/ DDR“.
  • 15. Mai: Kauf einer Immobilie für die Hauptgeschäftsstelle der LÄK in Cottbus Dreifertstraße 12 beschlossen.
1994
  • 29. Januar: Satzung über die Errichtung der Ethikkommission bei der Landesärztekammer Brandenburg
  • 29. August: Die Geschäftsstelle zieht in das kammereigene Gebäude in der Dreifertstraße 12 in Cottbus um.
1995
  • 11. November: Einweihung der neuen Geschäftsstelle Cottbus.
1996
  • 20. April: die Kammerversammlung hält ihre konstituierende Sitzung zur 3. Legislaturperiode 1996–2000 ab; Präsident wird Dr. med. Udo Wolter; Vizepräsidentin wird Frau Elke Köhler
1997
  • 27.-31. Mai: 100. Deutscher Ärztetag in Eisenach
1998
  • 24. Januar: Protestbrief der LÄK gegen den geplanten „Großen Lauschangriff“
  • 25. Februar: Aktionstag der brandenburgischen Vertragsärzte
  • 9. Dezember: Protestkundgebung in Potsdam: 2000 Teilnehmer
  • 18. Dezember: bundesweiter Aktionstag der Vertragsärzteschaft
  • 31. Dezember: 8.276 Kammerangehörige im Land Brandenburg gemeldet; niedrigster Zuwachs seit 1992
1999
  • 1.–5. Juni: 102. Deutscher Ärztetag in Cottbus; die Landesärztekammer Brandenburg ist Gastgeberin
2000
  • 20. Mai: Die Kammerversammlung tritt zu ihrer konstituierende Sitzung der 4. Legislaturperiode 2000–2004 zusammen. Zum Präsidenten wird Dr. med. Udo Wolter gewählt, Vizepräsidentin wird Frau Elke Köhler.
2001
  • 1. Januar: Landesgeschäftsstelle Qualitätssicherung Brandenburg bei der LÄK (LQS Brandenburg) nimmt ihre Arbeit auf.
  • 26.-30. März: Protest- und Aktionswoche
2002
  • 6. März: Beratungsstelle für Ärztinnen und Ärzte an der Landesärztekammer mit der Ombusfrau OMR Dr. Ingrid Hörning nimmt ihre Arbeit auf.
  • 12. November: 15.000 Beschäftigte aus dem Gesundheitswesen demonstrieren in Berlin.
2003
  • 22. Januar: Protesttag der brandenburgischen Ärzteschaft. 550 Teilnehmer in Potsdam. Symbolische Abgabe des „letzten Kittels“ an das Bundesgesundheitsministerium.
2004
  • 12. Juni: Die Kammerversammlung hält ihre konstituierende Sitzung zur 5. Legislaturperiode 2004–2008 ab. Präsident wird Dr. med. Udo Wolter. Zur Vizepräsidentin gewählt wird Frau Elke Köhler.
2005
  • 19. November: Die Kammerversammlung verabschiedet eine Resolution zur prekären Lage des Gesundheitssystems.
2006
  • 18. Januar: Protesttag „Tag der Ärzte“ in Berlin
  • 8. März: Auf einer außerordentlichen Kammerversammlung spricht sich die LÄK gegen das zweite Gesetz zur Änderung des Heilberufsgesetzes in Brandenburg aus.
  • 24. März: Protesttag in Berlin
  • 19. Mai: Dritter „Nationaler Protesttag“ in Berlin; ¾ der deutschen Arztpraxen blieben geschlossen
  • 22. September: Vierter Protesttag, 70.000 Arztpraxen in ganz Deutschland geschlossen
  • 18. November: Die Kammerversammlung verabschiedet eine Resolution gegen das GKV-WSG.
  • 4. Dezember: deutschlandweiter Aktionstag der Ärzteschaft
2007
  • 14. April: Die LÄK bietet erstmals ein Existenzgründerseminar für niederlassungswillige Ärzte an.
  • 17. November: Die Kammerversammlung verabschiedet eine Resolution, in der sie das Gemeindeschwester-Modell ablehnt.
  • Dezember: Der Neubau in der Geschäftsstelle Cottbus Dreifertstraße 12 wird bezogen.
2008
  • 29. Februar/1. März: Hauptgeschäftsführer Dr. päd. Reinhard Heiber geht in den Ruhestand.
  • 4. April: feierliche Einweihung des neuen Gebäudetrakts in der Cottbuser Geschäftsstelle
  • Mai: ProMED-Modellprojekt der LÄK als Netzwerk zur besseren ärztlichen Versorgung auf dem Land vorgestellt.
  • 6. September: konstituierende Sitzung der Kammerversammlung zur 6. Legislaturperiode 2008-2012: Präsident wird Dr. med. Udo Wolter; Vizepräsidentin wird Frau Elke Köhler
  • 29. Oktober: Eröffnung der ersten Kunstausstellung in den Räumlichkeiten der Landesärztekammer Brandenburg.
2009
  • 28. November: Die Kammerversammlung der LÄK beschließt die Wiedereinführung des Facharztes für Allgemeinmedizin in die Weiterbildungsordnung und nimmt damit bundesweit eine Vorreiterrolle ein.
  • 29. Mai: „Tag der Niedergelassenen“ in Berlin
2010
  • 1. Oktober: Festveranstaltung der LÄK zum 20. Jubiläum
  • 20. Oktober: gemeinsames Symposion der KVBB und der LÄK Brandenburg
2011
  • 19. Mai: Frühjahrsempfang des Marburger Bundes in der Landesärztekammer
2012
  • 1. Januar: Versorgungsstrukturgesetz tritt in Kraft.
  • April: Kammerversammlung beschließt Ausbau der Geschäftsstelle Potsdam.
  • Mai: festlicher Empfang „20 Jahre Ärzteversorgung Land Brandenburg”
  • 17. November: konstituierende Sitzung der Kammerversammlung zur 7. Legislaturperiode 2012-2016: Dr. Udo Wolter wird für weitere vier Jahre in seinem Amt als Präsident bestätigt; Vizepräsident wird Prof. Dr. Ulrich Schwantes
2013
  • 18. September: Landesarbeitsgemeinschaft Onkologische Versorgung Brandenburg e. V. (LAGO) feiert ihr 20-jähriges Bestehen.
  • 22. November: Der gemeinsame erste Spatenstich Kammer - KVBB für den Neubau in Potsdam.
2014
  • 30. April: Der Grundstein für das neue gemeinsame Büro- und Verwaltungsgebäude von Kassenärztlicher Vereinigung Brandenburg (KVBB) und Landesärztekammer Brandenburg (LÄKB) wurde in Potsdams Norden in der Pappelallee 5 gelegt.
  • 8. Juli: Die Landesregierung bewilligt die Gründung der Medizinischen Hochschule Brandenburg.
  • 6. September: Die Delegierten der Kammerversammlung geben die Zustimmung zum Krebsregister Brandenburg-Berlin.
  • 26. September: Rohbau fertiggestellt - Kassenärztliche Vereinigung und Landesärztekammer Brandenburg feiern Richtfest.
2015
  • 10. April: Die feierliche Erstimmatrikulation der Medizinischen Hochschule Brandenburg „Theodor Fontane“ fand in der Pfarrkirche in Neuruppin statt.
  • 28. September: Die Gründung der Krebsregister gGmbH als Tochtergesellschaft der Landesärztekammer Brandenburg fand in Cottbus statt.
  • 2. Dezember: Die Landesärztekammer Brandenburg und die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg feierten ihren Einzug in das neue Verwaltungsgebäude in der Potsdamer Pappelallee 5. Beide Körperschaften begingen zugleich ihr 25-jähriges Bestehen.
2017
  • 21. Januar: konstituierende Sitzung der Kammerversammlung zur 8. Legislaturperiode 2016-2020: Zum neuen Präsidenten wurde Dipl.-Med. Frank-Ullrich Schulz gewählt. Vizepräsident ist Dr. med. Hanjo Pohle.