Systemprüfung fehlgeschlagen!
Diese Website verwendet JavaScript.
In Ihrem Browser ist dies nicht aktiviert.
Oder es kam zu einem Fehler in der Verarbeitung.
In diesem Fall aktualisieren Sie ihren Browser, um die Seite neu zu laden.

Ärztliche Stelle Strahlentherapie

Im Dezember 2004 fand eine erste beratende Sitzung der Strahlentherapeuten Brandenburgs statt, in der u. a. Vorschläge für die Kommission der Ärztlichen Stelle eingebracht wurden.

Gemäß § 83 der Strahlenschutzverordnung vom 20.06.2001 ist das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen des Landes Brandenburg (MASGF) als zuständige Behörde verpflichtet, eine Ärztliche Stelle für die Qualitätssicherung medizinischer Strahlenanwendungen sowie eine für die diagnostische und therapeutische Nuklearmedizin zu bestimmen.

Aufgaben und Ziele der Ärztlichen Stellen

Die Qualitätssicherung und die damit verbundenen Qualitätskontrollen sind grundlegende Bestandteile des Schutzes der Patienten bei der medizinischen Anwendung radioaktiver Stoffe und ionisierender Strahlung (§ 83 StrlSchV).

Die Ärztlichen Stellen führen Prüfungen durch, mit denen sichergestellt wird, dass bei der Anwendung radioaktiver Stoffe oder ionisierender Strahlung am Menschen die Erfordernisse der medizinischen Wissenschaft beachtet werden und die angewandten Verfahren und eingesetzten Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlen, Bestrahlungsvorrichtungen, sonstige Geräte oder Ausrüstungen den jeweiligen notwendigen Qualitätsstandards entsprechen, um die Strahlenexposition des Patienten so gering wie möglich zu halten.

Die Ärztlichen Stellen überwachen die Qualitätssicherungsmaßnahmen. Sie haben zu überprüfen

  • die rechtfertigende Indikation nach § 80 StrlSchV gestellt
  • die diagnostischen Referenzwerte nach § 81 Abs. 2 StrlSchV bzw. die Aktivitätswerte in der Nuklearmedizin eingehalten
  • Maßnahmen zur Optimierung der medizinischen Strahlenanwendung getroffen und
  • die Strahlenanwendung nach dem Stand der Heilkunde durchgeführt wurde.

Sie hat weiterhin die Aufgabe, dem anwendenden Arzt Empfehlungen zur Optimierung der Strahlenanwendung und gegebenenfalls zur Verringerung der Strahlenexposition zu geben. Darüber hinaus prüft die ärztliche Stelle, ob und in wie weit die Vorschläge umgesetzt wurden, um eine Qualitätssicherung auf hohem Niveau zu gewährleisten. Hierzu kann auch eine Überprüfung und Beratung in der betreffenden Institution durchgeführt werden. Die ärztliche Stelle hat die zuständige Behörde zu benachrichtigen, falls die Umsetzung der Vorschläge nicht erfolgt. Die ärztliche Stelle unterliegt der ärztlichen Schweigepflicht.

Kommission der Ärztlichen Stelle Strahlentherapie

Als Kommissionsmitglieder der Ärztlichen Stelle für die Qualitätssicherung medizinischer Strahlenanwendungen wurden für die Dauer von 4 Jahren vorgeschlagen und vom Vorstand der Landesärztekammer Brandenburg berufen:

Vorsitzender: Herr Dr. med. R. Wurm
stellv. Vorsitzender: Herr Dr. med. G. Ziegenhardt

Mitglieder:
Herr Priv. Doz. Dr. med. H. Badakhshi
Herr Dr. med. A. Buchali
Herr Dr. med. St. Koswig
Herr R. Schrader

Mitglied Med.-Physiker:
Herr Dr. rer. nat. S. Heide
Herr Dr. D. Sidow
Herr Dipl.-Ing. F. Minack
Herr Dipl.-Phys. S. Rochor
Frau Dipl.-Phys. B. Büchling
Herr M. Sc. S. Kirschke

Vertreter der LÄK-Brandenburg: Herr Dipl. Ing. (FH) C. Richter

Rechtliche Grundlagen

Rechtliche Grundlagen

Quelle: www.aekwl.de  - Einheitliches Bewertungssystem der Ärztlichen Stellen (ÄSt.en)