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Informationen

COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2)

Informationen der Landesärztekammer Brandenburg zu Erkrankungen durch das neuartige Coronavirus.

Informationen der Landesärztekammer Brandenburg zu Erkrankungen durch das neuartige Coronavirus.

Überschrift

Auf folgenden Internetpräsenzen können Sie sich über den tagesaktuellen Stand informieren

Die Landesärztekammer Brandenburg informiert:

FAQs Überschrift

FAQs zum Coronavirus

Häufig gestellte Fragen zu Erkrankungen durch das neuartige Coronavirus COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2).

FAGs Auflistung

Sind Fälle der Ansteckung von Arztpraxen-Mitarbeitern über die Berufsgenossenschaft versichert?

Berufsbedingte Kontakte mit dem Coronavirus können zum Beispiel durch Kontakt mit infizierten Personen in der Arztpraxis, im Krankenhaus oder beim Transport von infizierten Patientinnen und Patienten im Krankenwagen stattfinden. Weiterhin kann ein berufsbedingter Kontakt in Laboratorien erfolgen, in denen Verdachtsproben auf Erreger untersucht werden. In all diesen Fällen greift der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung, wie auch sonst für Beschäftigte beim berufsbedingten Umgang mit Infizierten oder Proben.

Quelle: www.bgw-online.de

Coronavirus SARS-CoV-2 und „Fern-Krankschreibung“

Die für Patienten mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege geltende Sonderregelung wegen der Ausstellung von Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen per Telefon wurde durch Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) bis zum 31. Mai 2020 beschlossen.

Ab dem 1. Juni 2020 ist für die Feststellung einer Arbeitsunfähigkeit wieder eine körperliche Untersuchung der Patienten notwendig. Eine Verlängerung der bis zum 31. Mai 2020 geltenden Sonderregelung wegen der Ausstellung von telefonischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ist nach Informationen des GBA nicht geplant.

Sämtliche vom GBA beschlossenen befristeten Sonderregelungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie sind auf der Website des GBA unter folgendem Link zu finden: www.g-ba.de/sonderregelungen-corona.

SARS-CoV-2 und Berufshaftpflichtversicherung

Wie aus den Medien bekannt, hat die Ausweitung des Corona-Virus Auswirkungen auf die medizinische Versorgung. Es kann zu Praxisschließungen durch unter Quarantäne gestelltes Personal kommen. Um solche Praxen hilfsweise für die Grundversorgung aufrecht zu erhalten, können Vertreter vor Ort tätig werden, u a. auch Ärzte im Ruhestand.

Gegenwärtig ist juristisch noch nicht eindeutig geklärt, ob die Abnahme von Abstrichen von Covid-19-Verdachtsfällen eine vertragsärztliche ambulante Leistung oder eine Leistung der Gefahrenabwehr nach dem Infektionsschutzgesetz ist. Bei einer vertragsärztlichen Leistung liegt die Verantwortung für die erforderliche Berufshaftpflichtversicherung beim Vertragsarzt bzw. dessen Vertreter. Bei einer Leistung der Gefahrenabwehr träte an die Stelle der individuellen Haftpflichtversicherung eine sog. Staatshaftung.

Ärztinnen und Ärzte, die Einsätze zur Abnahme von Abstrichen übernehmen, werden freiberuflich tätig und müssen haftpflichtversichert sein. Vor diesem Hintergrund haben die Deutsche Ärzteversicherung Allgemeine (DÄV) und die HDI Versicherung AG bereits auf Initiative der Ärztekammer Westfalen-Lippe eine umfassende Deckungszusage für die bereits bei ihr versicherten Ärztinnen und Ärzte gemacht. Die Deutsche Ärzteversicherung ist auch Gruppenversicherungsvertragspartner der Landesärztekammer Brandenburg.

Für Ärztinnen und Ärzte, die bereits über Versicherungsschutz bei den beiden o. g. Gesellschaften verfügen, gilt:

  • Setzt ein niedergelassener Arzt, der mit seinem medizinischen Personal unter Quarantäne gestellt wurde, in seiner Praxis einen Vertreter oder anderweitiges medizinisches Personal ein, besteht für Vertreter und anderweitiges medizinisches Personal Versicherungsschutz innerhalb einer Berufshaftpflichtversicherung des niedergelassenen Arztes.
  • Sollte dieser Versicherungsschutz des Praxisvertreters aus der Versicherung des Praxisinhabers nicht ausreichen, besteht Versicherungsschutz über jedweden Arzthaftpflichtvertrag des Vertreters. Dies ist auch der Fall, wenn der Vertreter als Arzt im Ruhestand eine ausschließliche Absicherung des sog. Restrisikos vereinbart hat.
  • Ein solcher Versicherungsschutz gilt ebenso für unterstützende Maßnahmen außerhalb von Praxen, also beispielsweise bei medizinischen Beratungen (auch telefonisch oder per Video-Chat) oder Probenentnahmen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2.

Diese Regelung gilt auch ohne explizite Bestätigung für alle versicherten Ärzte bei den beiden o. g. Versicherungen.

Ärztinnen und Ärzten ohne ärztliche Tätigkeit gibt eine „Restrisikoversicherung“ der DÄV für rund 80 Euro Jahresbeitrag den erforderlichen Haftpflichtschutz. Bei Neuabschluss einer Versicherung gibt es keine Wartezeiten und keine Einschränkungen, die Absicherung gilt ab dem ersten Tag der Versicherung.

Weitere Informationen zu bestehendem Versicherungsschutz und den Möglichkeiten eines Versicherungs-Neuabschlusses gibt das

Service-Team der Deutschen Ärzteversicherung
Telefon: 0221 148-23087
E-Mail: service@aerzteversicherung.de

HDI Versicherung AG
www.hdi.de/freiberufler/aerzte/index

Ärztinnen und Ärzten, die über andere Versicherer berufshaftpflichtversichert sind, wird empfohlen:

  • Wenn Sie in einer Abstrichstelle zum Einsatz kommen (sollten) und die sog. Staatshaftung nicht festgestellt ist, sprechen Sie mit Ihrem Haftpflichtversicherer, ob er hierfür eine Deckungszusage macht.
  • Verweisen Sie dabei ggf. auf die Zusagen der DÄV und der HDI für deren Versicherte.

Was ist im Rahmen der Corona-Epidemie arbeitsrechtlich zu beachten?

Entsorgung von Abfällen aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes, die mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) kontaminiert sind

Aufgrund der erneuten Beurteilung durch das Robert-Koch-Institut vom 19.03.2020 (https://www.rki.de/DE/ContenginfAZ/N/Neuartiges—Coronavirus/Hygiene.html) bitte ich, folgende aktualisierte Hinweise zur ordnungsgemäßen Entsorgung zu beachten:

    • Abfälle, die aus Haushalten stammen, wie z. B. benutzte Papiertaschentücher von infizierten Patienten o.ä., sind doppelt in Tüten zu verpacken und über den Restmüll zu entsorgen (ASN 20 03 01)
    • In Einrichtungen des Gesundheitswesens, die nur „in sporadischen Einzelfällen" entsprechend infizierte/erkrankte Patienten behandeln, z.B. Hausarztpraxen, sind Abfälle von infizierten/erkrankten Patienten gesondert vom Restmüll unter dem ASN 18 01 04 zu entsorgen (gemäß Richtlinie der LAGA-Mitteilung M 18) und direkt der Verbrennung zuzuführen.
    • In Einrichtungen des Gesundheitswesens, die entsprechend infizierte/erkrankte Patienten „schwerpunktmäßig behandeln", z.B. Isolierstationen der Krankenhäuser sind Abfälle von infizierten/erkrankten Patienten unter dem ASN 18 01 03* zu entsorgen (gemäß Richtlinie der LAGA-Mitteilung 18). Schutzkleidung der Pflegekräfte aus der Behandlung infizierter/erkrankter Patienten kann unter dem ASN 18 0104 entsorgt werden, wenn diese augenscheinlich nicht mit Körperflüssigkeiten der Patienten verunreinigt wurde.

Weitere Informationen zur fachgerechten Entsorgung von Abfällen aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes entnehmen Sie bitte der LAGA M18:
www.laga-online.de

Auf der Internetseite der ZKS-Abfall finden Sie Kontaktdaten zu zertifizierten Entsorgungsfachbetrieben:
fachbetrieberegister.zks-abfall.de

Wie gehe ich mit Personen um, die mit der Meldung "erhöhtes Risiko" einer SARS-CoV-2-Infektion entsprechend der Corona-Warn-App in die Praxis kommen?

Leichenschau bei COVID-19-Verstorbenen

Aufgrund der Vielschichtigkeit dieser Thematik und der derzeit dynamischen Entwicklung verweisen wir zunächst auf die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts.

Link: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Verstorbene.html 

Bitten wenden Sie sich mit Ihren Fragen direkt an unsere Rechtsabteilung unter 0331 505605-560.

Was ist berufsrechtlich bei der Durchführung von Fernbehandlungen zu beachten?

Die Berufsordnung der Landesärztekammer Brandenburg setzt für die Zulässigkeit der Fernbehandlung, zu der auch die Videosprechstunde gehört, einen zumindest 1-maligen unmittelbaren Arzt-Patienten-Kontakt innerhalb des Erkrankungsbildes („Behandlungspfad“) voraus. Diese Regelung steht jedoch berufsrechtlich unter einem sog. Notstandsvorbehalt. Nach diesem kann in einer Notlage von der dargestellten Regelung abgewichen werden. Die gegenwärtige Pandemiesituation wird von der Landesärztekammer Brandenburg als eine solche Notlage angesehen. Damit muss bei Behandlungen und Beratungen, die in der gegenwärtigen Situation gefahrenverringernd per Fernkontakt durchgeführt werden, der sonst erforderliche 1-malige direkte Kontakt zwischen Arzt und Patient nicht eingehalten werden.

Pressemitteilungen LÄKB

Pressemitteilungen und Informationen der Landesärztekammer Brandenburg

Aktuelle Pressemitteilungen zum Thema COVID-19 für Sie zusammengestellt. Weitere finden Sie hier...

Pressemitteilungen Gesundheitsministerien

Pressemitteilungen Gesundheitsministerien

Pressemitteilungen des Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV)

Pressemitteilungen des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) 

Weitere Informationen erhalten Sie auch bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sowie über die Internetpräsenz der WHO (englisch) und des European Centre for Disease Prevention and Control (englisch).

Web-Seminar-Reihe der STAKOB-Zentren zu COVID-19

Web-Seminar-Reihe der STAKOB-Zentren zu COVID-19 

Am 10. August 2020 um 15:00 Uhr startet eine Web-Seminar-Reihe der STAKOB-Zentren zu COVID-19. 

 

Spezielle Informationen

Das Robert Koch Institut (RKI) informiert:

FAQs zum Coronavirus

Das Robert Koch Institut hat bereits viele weitere Fragen zusammengetragen. Zu den Fragen (FAQ des RKI) gelangen Sie hier.

Links zum Thema:

Patienten-Informationen

Bürgertelefon

Bürgertelefon zum Coronavirus

Beim Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) ist ein Bürgertelefon zum Coronavirus eingerichtet. Es ist montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr unter Telefon (0331) 8683-777 zu erreichen.

Infos für Ärzte

Spezielle Informationen für Ärztinnen und Ärzte

Meldepflicht:
Auf die bestehenden Meldepflichten nach Infektionsschutzgesetz an das örtlich zuständige Gesundheitsamt wird verwiesen.

Anforderungsschein mit Kontaktdaten des Konsiliar-Labor für Coronaviren (Labor Berlin – Charité Vivantes GmbH). Bitte Informieren Sie das Labor vor Probenversand!

Klinikbettenmeldung

Tagesaktuelle Klinikbettenmeldung an das DIVI- Intensivregister

Auf der Internetseite der „Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin“ (DIVI) wird eine tagesaktuelle deutschlandweite Übersicht der Intensivbettenkapazitäten gezeigt. Die Teilnahme der Kliniken an diesem Programm ist nach Erlass durch das Bundesgesundheitsministerium verpflichtend, die Aktualisierungen erfolgen täglich bis 9 Uhr, die Anzeige erfolgt über ein Ampelsystem.

https://www.divi.de/register/intensivregister

medizinische, therapeutische und pflegende Fachkräfte

Hinweise für medizinische, therapeutische und pflegende Fachkräfte

Im Kontakt mit besonders belasteten Familien

Die „Medizinische Kinderschutzhotline“ ist ein vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördertes, bundesweites, kostenfreies und rund um die Uhr erreichbares telefonisches Beratungsangebot für Angehörige der Heilberufe bei Verdachtsfällen von Kindesmisshandlung, Vernachlässigung und sexuellem Kindesmissbrauch.

Die Medizinische Kinderschutzhotline stellt Fachkräften im Gesundheitswesen eine kostenlose Arbeitshilfe zur Verfügung. Diese soll die Beratung von Familien erleichtern, welche durch die Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen besonderen Belastungen ausgesetzt sind. Die Arbeitshilfe ist hier zum Download verfügbar.

Quelle: www.kinderschutzhotline.de

Informationen für Studierende

Informationen für Studierende

Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) und der Initiative Medis-vs-COVID19 haben in einem gemeinsamen Projekt unter Beteiligung des Hackathons "Wir-vs-Virus" der Bundesregierung die Plattform Match4Healthcare aufgebaut. Sie soll bundesweit einheitlich und berufsgruppenübergreifend zur Unterstützung des Gesundheitssystems beitragen in dem sie eine schnelle, einfache und direkte Vermittlung zwischen Hilfskräften und Institutionen ermöglicht.

Die Landesärztekammer Brandenburg unterstützt das Projekt und bittet alle Studierende der Humanmedizin sich zu beteiligen.

Helfende Hände

Helfende Hände
Hier finden Studierende, die in der Corona-Pandemie helfen wollen sowie Institutionen, die Studierende suchen, weiterführende Informationen:
https://match4healthcare.de/

Haftung

(Die Landesärztekammer übernimmt keine Haftung für die hier dargestellten Inhalte und bittet die Leser ausdrücklich, sich ggf. an Hand der tagaktuellen Darstellungen der verlinkten Seiten zu informieren.)